Uros Insel Peru-Titicaca See

3:44 nachm.





Hallo Ihr Lieben,
unseren letzten Tag in Peru verbrachten wir am Titicaca See, man könnte meinen es wäre das Meer, man sieht das Ende nicht und das Wasser hat so eine tolle tiefblaue Farbe. Wir machten uns also auf, auf eine kleine Bootstour. Wir besuchten die Uros Inseln, ich kannte solche Inseln von Galileo, aber das es solche auf dem Titicaca See gibt wussten wir nicht, so war die Überraschung um so größer. Nämlich alles besteht dort nur aus Schilf, der Boden, die  Häuschen und sogar die Matratzen. Wenn jemand sprang, wackelte die ganze Insel, ein sehr komisches Gefühl. Aber so beeindruckend! Das Wasser ist bis zu 15 Meter tief und die Inseln gehen bis zu 2 Meter unter die Wasseroberfläche ( siehe vorletztes Bild), man braucht ein Jahr um so eine zu bauen. Es leben über 90 Völker und ungefhr 2000 Menschen auf dem Teil des Titicaca Sees , manche sprechen auch eine andere Sprache wie z.B Quechua. Sie leben nur von Fisch und selbst gefangenen Enten, durch Tauschhandel erhalten sie auch andere Lebensmittel wie Reis, Kartoffeln oder Gewürze am wöchentlichen Mark am Land. Sie luden uns auch herzlich zum Essen in ihren kleinen Hütten ein, wirklich sehr gemütlich. Ein bisschen Geld verdienen sie durch selbst gestrickte Kissenbezüge und selbstgebastelte kleine Schiffe, natürlich aus Schilf. Da musste ich mir doch auch gleich ein kleines Andenken zulegen, denn dieser Tag gehört wirklich zu meinen Highlights in Peru. Auch eine kleine Schule und Restaurants gibt es, doch kein Strom. Sie kochen am offenen Feuer und Radios oder Computers gibt es dort nicht. Ein Leben ohne Wlan! Das klingt ganz nach meinem Geschmack. Die Menschen dort strahlen so eine Lebensfreude aus, dass man einfach mit lachen muss, obwohl man nichts versteht. Doch das sympathischste ist mir, dass sie ihr Leben lang Barfuß laufen, ist das nicht toll? Ein Traum von mir. Zum Abschluss sangen sie uns noch ein typisches Lied ihres Volkes vor und dann ging es mit Ihrem selbstgebauten Boot Richtung Sonnenuntergang wieder zurück in die Zivilisation…so gerne wäre ich länger geblieben wie nur ein Tag. Doch nun geht es weiter für uns nach Bolivien, leider mit Schuhen, denn dort ist es A.sch kalt.

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